HaMakom
Ausstellung & koscheres Café
HaMakom (הַמָּקוֹם) ist Hebräisch und bedeutet übersetzt: „der Ort“. In einem früheren Pförtnerhaus inmitten von Leipzig-Plagwitz ist HaMakom ein Ort von jüdischem Leben, Begegnung und persönlicher Aufarbeitung.
HaMakom Special
Jüdische Woche in Leipzig 21.06. - 28.06.26
Erweiterte Öffnungszeiten
Mo. 22.06 – Fr. 26.06. | 12 – 19 Uhr
mit täglichen Führungen um 17:00 Uhr
Sa. 27.06. | 11 – 16 Uhr
„Was ist koscher, Herr Rabbi?“
Di. 23.06. | 14 – 16 Uhr
Talk mit Zsolt Balla und Kaffeeverkostung
Was bedeutet „koscher“ – und wie schmeckt das im Alltag? Rabbiner Zsolt Balla spricht über jüdische Esskultur, wie sich religiöse Regeln mit modernem Leben verbinden lassen – und die Frage, wie Kaffee dazu passt. Eröffnet wird der Talk durch eine Kaffeeverkostung mit einem Leipziger Kaffeeröster.
Recherchecafé – Workshop
Di. 23.06. | 19 – 21 Uhr
Hilfestellungen zur persönlichen Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte
Nach dem Krieg haben viele Familien lange geschwiegen. Der Blick in die eigene Familiengeschichte kann verändern: Er schafft einen persönlichen Zugang zur NS-Zeit, öffnet den Blick für jüdisches Leben und ermutigt zu einer klaren Haltung gegen Antisemitismus. Dieser Workshop bietet praktische Ansätze, um die eigene Familien-geschichte mithilfe von Archiven und Dokumenten zu recherchieren.
Ein Blick in meine Geschichte?
Fr. 26.06. | 16 – 17 Uhr
Führung für junge Menschen ab 13 Jahren
Bei dieser Führung durch unsere Ausstellung sind Jugendliche ab 13 Jahren eingeladen, mit uns gemeinsam Geschichten zu entdecken, die sowohl die Opfer- als auch Täter/- innen-Seite des Holocausts betreffen und dabei persönlich ins Gespräch zu kommen.
Öffnungszeiten
Mittwochs, 15:00–18:00 Uhr
Donnerstags, 15:00–18:00 Uhr
Samstags, 11:00–16:00 Uhr
* Besichtigungen und Führungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich
Standort
Markranstädter Straße 1
04229 Leipzig
Ausstellung
Unter dem Titel „Aufdecken, Entdecken, Das Schweigen brechen“ ist im Oktober 2022 die bis dahin mobile Ausstellung mit dem HaMakom zu einer Dauerausstellung geworden. Sie beginnt mit dem Abschnitt über jüdisches Leben in Leipzig, welcher in dem koscheren Café des HaMakom präsentiert wird. Der nächste Raum beleuchtet die historischen Wurzeln und Kennzeichen von Antisemitismus, gefolgt von einem Abschnitt über die Geschichte des Holocaust in Leipzig. Der Bereich mit dem Thema „Familienwahrheiten” zeigt den Weg der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit in der deutschen Öffentlichkeit, sowie auf persönlicher, familärer Ebene. Zum Abschluss wird die „Marsch des Lebens”- Bewegung mit ihrer weltweiten Entwicklung vorgestellt, die aus dieser speziellen Form der Aufarbeitung entstanden ist und so ein Zeichen gegen modernen Antisemitismus und für jüdisches Leben und für Israel setzt.











Café
Zu allen Öffnungszeiten hat auch unser koscheres Café geöffnet. Im gemütlichen Sitzbereich kann man dort frisch gebrühten Kaffee und verschiedene Sorten von leckerem Kuchen genießen. Für alle angebotenen Speisen hat das HaMakom-Café eine offiziell anerkannte Koscher-Zertifizierung.









Kontakt
Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie Fragen haben oder z.B. einen Termin für einen Besuch oder eine Führung (auch außerhalb unserer Öffnungszeiten) anfragen möchten.
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Spenden
Gerne können Sie uns mit einer Spende für das Projekt unterstützen. Die Kosten für den Innenausbau und die Einrichtung beliefen sich auf runde 50.000 €, die aktuell ca. zur Hälfte durch Spendengelder gedeckt wurden. Darüber hinaus möchten wir auch zukünftig unsere Ausstellung multimedial erweitern, in verschiedene Sprachen übersetzen und Veranstaltungen rund um die Themen von jüdischem Leben, Antisemitismus und Aufarbeitung anbieten.
Konto:
Empfänger: Christlich-soziale Dienste TOS Leipzig e.V.
IBAN: DE43860956040327797913
BIC: GENODEF1LVB
Falls Sie Anfang nächsten Jahres eine Spendenbescheinigung erhalten möchten, können Sie Ihren Namen und Adresse im Verwendungszweck hinzufügen oder uns eine seperate Nachricht schreiben.